Home
 |
|
 Katjusha Kozubek
Seit 35 Jahren singt und tanzt die leidenschaftliche Kosmopolitin mit Roma-Wurzeln auf den Bühnen Europas, tritt mit eigener Band oder als Solistin verschiedener Roma-Ensembles wie dem polnischen Zigeunermusiktheater „TERNO” auf. Wiederholt schrieb sie Beiträge zur Kultur der Roma und Sinti für die Medien der Orientalischen Tanzszene und ist als singende Tänzerin und Gaststar vieler Tanzshows bekannt geworden.
Seit ihrem achten Lebensjahr lebt und lernt Katjusha zwischen Roma und Sinti eine mitreißende Tanz-, Gesangs- und Lebenskunst. Diese unterrichtet sie seit 2006 im Rahmen ihres „ROMANY DANCE SCHOOL” Projektes regelmäßig in Zürich und Berlin sowie in Extra-Workshops im gesamten deutschsprachigen Raum.
Seit 2009 organisiert Katjusha Workshops mit namhaften Romakünstlern und fördert Tanztalente und Lehrtätigkeit. Traditionelle Roma-Tänze als Grundlage verwendend, popularisiert sie in Westeuropa die atemberaubenden Zigeuner-Shows des Ostens, in denen sich Tanz, Gesang, Schauspiel und Kultur auf poetische Weise miteinander verknüpfen.
In ihrem persönlichen Tanztraining wurde sie u. a. von Frau Helga Dieckmann, Ballettmeisterin des DNT Weimar sowie der russischen Roma-Tanzpädagogin, Frau Marjana Seslawinskaja, unterwiesen. Katjusha beschäftigte sich in verschiedenen Weiterbildungen mit Körperarbeit, Tanztherapie und -pädagogik.
Im Rahmen ihrer Heilpraktikerausbildung widmete sie sich vor allem dem Einsatz von Musik und Bewegung im ganzheitlichen Heilungsprozess.
>>> mehr unter www.kozubek.de
„…Es begeistert mich zu sehen, wie meine Schülerinnen im Laufe eines gemeinsamen Workshops ihre Scheu ablegen, wie sie neugierig werden, auf die Ausdrucksmöglichkeit ihrer eigenen Kreativität, das Spiel mit weiten Röcken und Tüchern, die manchmal anstrengende Fußarbeit – elegant, schnell oder „über die Takte fliegend“ – nachahmen und letztlich verinnerlichen. Was für stolze, schöne, präsente Frauen dann vor mir stehen! Es wird viel gelacht und mitgesungen in meinen Kursen. Manch einer geübten Elevin scheinen sie vielleicht ein wenig chaotisch – doch wie soll „gipsy spirit“ empfunden werden, wenn Kopf und Seele nicht frei sind von äußeren und inneren Zwängen? Wenn Kommunikation miteinander nicht an erster Stelle steht, wenn Tänze einer „Kultur der Seele“ entdeckt werden? Nein, wie eine „echte Zigeunerin“ wird wohl keine meiner nichtzigeunerischen Schülerinnen je tanzen – Jahrhunderte lang gewachsenen Lebensausdruck kann man nicht in ein paar Stunden erlernen – aber sie werden um ein paar Erfahrungen, ein paar Inspirationen und um Einblicke in eine fremde Kultur und in die eigene, mit den Augen der „anderen“, reicher. Sie kommen neben dem Erlernen neuer Tanzschritte und persönlicher Choreografien zu Gesprächen über eigene Lebenswerte und -beschränkungen, über Toleranz und Emanzipation. Das ist mein Ziel.“ (Katjusha)
Foto: Linn Marx
|
|